San Fran – Frisco – San Francisco… mein Abenteuer Kalifornien 2.0

Am Samstag um 4 Uhr morgens ging es mit einem Shuttle Bus zum einstündig entfernten Flughafen, wo um 7 Uhr mein Flieger in Richtung San Francisco abhob.
Der Flug verlief reibunglos und die Aussicht war genial – immer am Pazifik entlang!
Gut gelandet habe ich dann zunächst die nächste Bahn in Richtung Innenstadt genommen, wo ich erst um 15 Uhr in meinem Hostel einchecken konnte. Also bin ich zum Hostel, habe meinen Koffer abgegeben und bin dann die Market Street bis hin zum Pier 39 gelaufen.
Nach gut 15km hatte ich dann allerdings keine Lust mehr und habe einen Bus zurück in Richtung Hostel genommen, wo ich eincheckte und mein Zimmer begutachtete.
Müde vom frühen Aufstehen und vom umherlaufen, habe ich dann den Abend in meinem Zimmer verbracht und den Blogeintrag von Los Angeles angefangen.

Tag Nummer 2 begann mit einem super Frühstück des Hostels, welches inklusive war – frische Waffeln, Toast, Cornflakes, Jogurth, Bananen… was immer das Herz begehrt.
Um 10 Uhr ging es dann los – mein heutiges Ziel war der Golden Gate Park!

Danach noch zum Alamo Square und zur Clarion Alley (eine winzig kleine Gasse in der teilweise sehr beeindruckende Graffitis die Häuserwänder verschönern) und der Tag war komplett!

Tag Nummer drei begann in Japantown, oder sagen wir eher einer japanisch-amerikanisch angehauchten Shoppingmall und einem asiatisch aussehenden Turm.
Über die Filmore Street ging es dann weiter bis zur Golden Gate Bridge, die ich dann zwei Mal überquerte (Hin- und Rückweg).

Am Dienstag habe ich mir meinen Wunsch erfüllt und Alcatraz besucht, ein typisches Touristenziel und das sah man auch an den Zahlen der ausländischen Besucher. Nach einer zwölf minütigen Bootsfahrt, ging es ins Gefängnis, wo jeder einen Audioguide bekam und dann begann die Führung durch den damaligen Hochsicherheitstrackt. Es war super spannend alles zu sehen und die Audiotour war auch echt gut gemacht – mir persönlich war es etwas zu touristisch. Alle halbe Stunde kam ein Boot mit 300 weiteren Touristen die auf die Insel gekarrt wurden und um 14 Uhr war die Insel überfüllt mit Touristen, aber so ist das eben – man ist nicht allein.

Nach meiner Audiotour habe ich mir das Gefängnis noch einmal so angeschaut und bin dann draußen einmal komplett über die kleine Insel, bevor ich dann an einer kleinen Führung teilnahm in der ein super lustiger Nationalparkguide uns die Geschichten von den Ausreißern erzählte und uns noch einmal einen anderen Einblick in das Geschehen vor Ort gab.

Mittwoch ging es erneut, dieses Mal ganz entspannt und mit Fotogelegenheiten die Market Street entlang bis zum Pier 39 an dem ich die Seerobben beobachtete, weiter bis zur Fisherman’s Warf.

Schließlich habe ich dann auch noch die Kathedrale, Chinatown, die Lomard Street, Union Square und das San Francisco MoMa besucht und den Urlaub damit abgerundet!

Am Samstag den 3. Juni ging es dann also schon wieder nach Chicago, wo ich die letzten 24 Stunden von meinem Urlaub, bei 32 Grad Celsius und gefühlter 99%iger Luftfeuchtigkeit, genießen konnte!

Alles in allem war es eine super schöne Zeit mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen! Ich bin froh den Schritt gewagt zu haben alleine Urlaub zu machen und ich würde es immer wieder machen!

Los Angeles – Mein Abenteuer Kalifornien beginnt…

Hallo alle miteinander,

nun sitze ich in meinem Hostel in San Francisco und habe etwas Zeit meine vergangene Woche Revue passieren zu lassen und euch von meinem ersten Abenteuer zu berichten.

Am Samstag, den 20. Mai gegen 13 Uhr ging es also erneut zum historischen Flughafen CMX (Hancock/Houghton) – Handarbeit wird hier noch großgeschrieben!
Von dort aus ging es nach Chicago (ORD) und von Chicago etwas später dann nach Los Angeles. Die vier Stunden von ORD nach LAX vergingen, dank Netflix downloads, wie im Flug (ha altes und schlechtes Wortspiel).
Mit der Zeitverschiebung von drei Stunden ging es dann mit einem Shuttle Bus zum Hostel, wo ich um ca. 23 Uhr ankam, eincheckte und in das einzig leere Bett in meinem 8er gemischten Schlafsaal schlüpfte. Bei meinem Glück hatte ich das Vergnügen das Zimmer zwischenzeitig mit 7 Männern zu teilen, aber ich bin das ja gewöhnt und so machte es mir, außer dem doch schon penetranten Geruch, wenig aus.

Am ersten Tag meiner Reise ging es dann an den wunderschönen Long Beach, ca. 1 1/2 Stunden von meinem Hostel am Walk of Fame entfernt. Ich lass einfach ein paar Fotos sprechen, als euch mit einem stupiden Bericht zu nerven…
Durch die gewöhnte kälte in der UP kamen mir dann auch 31 Grad Celsius teilweise vor wie in der Sauna – man gewöhnte sich aber schnell dran!

An Tag Nummer zwei ging es dann nach Beverly Hills, wo ich natürlich nicht auf ein Foto vor dem berühmten Schild verzichten konnte. Den Rodeo Drive bin ich einmal rauf und runtergeschlendert, bevor ich mich in einen netten Stadtpark gesetzt habe und einfach etwas entspannt habe.
Am Ende des Tages habe ich nicht nur einen Berliner Dönerladen gefunden, sondern auch noch „The Grove“ einen spontanen Besuch abgestattet, welches eine kleine nette Einkaufsmeile ist.

Nachdem das Zimmer nun um einen Schnarcher erweitert wurde und ich auf den Tipp mit Ohrstöpsel von meinem Bruder leider verzichtete, habe ich am Morgen gleich aus dem Fenster geschaut – zu meinem erstaunen standen alle Bäume (Palmen) noch, ich war jedoch eher entsprechend müde.
Trotzdem habe ich mich aufgerafft und bin den kompletten Walk of Fame abgelaufen. Nach gut 3 Stunden hatte ich dann allerdings genug und bin zurück ins Hostel, bevor ich um 17 Uhr bei meiner ersten Hosteltour mitgemacht habe. Zusammen mit gut 8 anderen Hostelbewohnern ging es dann also zum Griffith Observatory, wo der romantische Sonnenuntergang mit gefühlt einhunderttausend Touristen angehimmelt wurde.
Ich habe zwei nette Mädels kennengelernt und zusammen konnten wir uns nicht so ganz entscheiden und sind dann immer zwischen Ausblick auf die Stadt und Ausblick zum Hollywood Zeichen hin und her gerannt – sah bestimmt lustig aus für den einen oder anderen Beobachter, es hat sich aber gelohnt!

Achja nicht zu vergessen, dass ich dem Produzenten von Pearl Harbor Michael Bay (durfte gerade seine Hände in Zement verewigen) und dem Schauspieler Josh Duhamel über den Weg gestolpert bin!

Da mir die Griffith Tour vom Hostel so gut gefallen hat und ich echt nette Mädels kennengelernt habe, ging es einen Tag später mit einer neuen, größeren Truppe zu dem Hollywood Zeichen. Die Wanderung hat gut eine Stunde bis nach ganz oben gedauert und hat sich auch definitiv gelohnt!

Am vorletzten Tag ging es dann zum berühmten Venice Beach, wo ich mir ein Fahrrad ausgeliehen habe und zunächst den Strandweg auf und abgefahren bin. Beim Santa Monica Pier, den Venice Kanälen und der Marina Del Rey wurden Stopps eingelegt.
Auf dem Rückweg habe ich dann noch Downtown Santa Monica erkundet, wobei es schon bald dunkel wurde und ich mit der Bahn zurück ins Hostel fuhr – ich wünschte allerdings, dass ich weniger Zeit in Venice verbracht hätte und dafür am Schluss mehr Zeit in Santa Monica selber!

Alle guten Dinge sind drei nicht wahr?! Also ging es am letzten Tag nach Downtown L.A. – neue Hosteltruppe, neue coole Leute!
Nachdem wir auf einem Hochhaus waren, und durch die Straßen geschlendert sind, sind wir an der Markthalle angekommen, wo sich dann unsere Wege trennten.
Ich habe dann noch auf eigenen Füßen Chinatown und den Rest von Downtown L.A. unsicher gemacht. Nachdem ich genügend Hochhäuser gesehen habe und sich meine Halsmuskulatur bedankte, ging es zurück ins Hostel zum Packen.

Am Samstag ging es dann um halb fünf Uhr morgens wieder zum Flughafen, denn um 7 Uhr hob mein Flieger Richtung San Francisco ab…

… wie es weiter geht, könnt ihr in meinem nächsten Blogpost lesen!

Zwischenseminar 2017 – Mears, MI

Freitag, den 24. März ging es in das lang ersehnte Zwischenseminar in der Hoffnung neue Energie für die letzten 3 1/2 Monate zu tanken, uns über bisherige Erlebnisse auszutauschen und schließlich auch unsere „World-Horizon Familie“ wieder zu sehen!

Um 6 Uhr morgens ging es los. Die Koffer waren gepackt, das Auto (welches wir uns netterweise von Little Brothers leihen durften) wurde beladen und dann ging die 10-stündige Autofahrt (850km)  nach Mears (Downstate Michigan) los.

Zunächst hatten wir noch mit einem Winter Weather Alert und somit nass, eisigen Straßen zu kämpfen. Nach gut 2 Stunden wurde es besser und es fing für gut 3 Stunden an zu regnen, aber Phillip meisterte die Situation makellos. Nach 5 Stunden stand dann der erste Fahrerwechsel an und JP hat für 2 Stündchen das Steuer übernommen, bis ich uns dann schließlich ans Ziel brachte. Generell gingen die 11 Stunden die wir dann letztendlich unterwegs waren schneller um als gedacht, aber wir waren froh, dass wir es endlich geschafft hatten.

Angekommen haben wir das große, lichtdurchflutete Haus erkundet und zunächst die Zimmeraufteilung geregelt. Es war super schön alle nach dem Vorbereitungsseminar im Juni wiederzusehen und auf Anhieb war wieder ein einzigartige Teamspirit vorhanden!

Noch am ersten Abend wurde jedoch meine Stimmung erst einmal gedämpft, denn auch auf diesem Trip stand das Glück nicht so wirklich auf meiner Seite! Kurz vor dem Abendbrot bin ich in einem Halbsprint gegen eine Holzbank im Wohnzimmer gestoßen, die leider stabiler war als mein Zeh. Das Resultat bekam ich einen Tag später im Krankenhaus bestätigt – Fraktur des 5. Zehs, welches hieß tapen, einen super stylischen Schuh tragen und Adé Outdoor Aktivitäten (4-6 Wochen Sportverbot – was für mich nicht gerade einfach ist!).

Das gesamte Seminar bestand aus einem Mix aus Outdoor Aktivitäten und Präsentationen/Workshops zu unserem Leben hier in den Staaten, aber auch zum Thema Kommunikation und Kultur. Leider konnte ich die meisten Outdoor Aktivitäten nicht voll genießen und so nahm ich nur an einer kleinen Wanderung und an einer Schnitzeljagd teil und wurde dann später noch zum Leuchtturm gefahren. Am meisten hatte mich allerdings geärgert, dass ich die Sanddünenwanderung verpasst hatte, jedoch hatte ich Glück und wir sind am Samstag noch einmal zu den Sanddünen gelaufen und ich könnte mir so auch das einzigartige Naturschauspiel anschauen!

Die Abende haben wir mit Salsa Stunden (für mich leider einbeinig oder vom Sofa aus), Lagerfeuern mit Stockbrot und S’mores, einer Karaokenacht und vielen, vielen Werwolfrunden ausklingen lassen.

Alles in allem ging die Zeit super schnell vorbei und wir hatten (ausgenommen von meinem ersten Abend) eine super schöne Zeit zusammen! Ich freue mich aufs Nachbereitungsseminar in Schwerin im September!

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Der Übeltäter wurde, nachdem gut zehn weitere Leute leicht gegengestossen sind, gesichert!

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Joa, ein amerikanischen Emergency Room Visit kann ich jetzt auch aus meiner Bucket Liste streichen – brauche ich nicht nochmal!

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Meine Mitbewohner, als ich im Krankenhaus war:)

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Unsere Tine Wittler Hütte

Copperdog 150

Am Wochenende stand das Copperdog 150 Meilen Rennen mit ca. 30 Teams aus ganz Nordamerika in Calumet statt.

Der Copperdog 150 ist ein Schlittenhunderennen, mit ausgebildeten Schlittenhunden, welches drei Tage andauert.
Das Rennen geht über drei Tage lang, jeden Tag legen die Schlittenhunde rund 50 Meilen von Calumet bis nach Eagle River zurück – insgesamt also 150 Meilen.

Bei  -13° Celcius haben wir uns also auf den Weg nach Calumet gemacht.
Durch unsere Arbeitskollegin hatten wir ebenfalls die Chance einen kleinen Blick „Hinter die Kulissen“ werfen zu können und so konnten wir zwei Schlittenhunde treffen.
Die Atmosphäre war einzigartig… wie ruhig die Hunde noch im Auto waren und wie aufgeregt sie dann kurz vor dem Start waren – aber seht selbst!

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Winter Carnival

Es ist Winter Carnival! Die Stadt ist voll mit Studenten, Touristen und Einheimischen, die sich dieses Spektakel natürlich nicht entgehen lassen wollen.
Am Mittwoch gab es dazu die „All-Nighters“ Nacht bei der die Fraternities (Bruderschaften) der Uni, die ganze Nacht lang ihre Eis- und Schneestatuen fertig gebaut haben, denn am Donnerstag wurde die beste Statue gekrönt!

Am Donnerstag haben wir uns dann also unsere Senioren geschnappt und sind mit ihnen durch Houghton/Hancock getourt, um uns die Statuen anzuschauen. Dazu haben wir ein Convoy von ca. 10 Autos gebildet und sind ein halbes Stündchen durch die Gegend getuckert.
Zur Begeisterung anderer Autofahrer, denn vor den Statuen musste man natürlich beinahe Anhalten, und so haben wir einige Male kleine Staus verursacht. Die Senioren allerdings waren glücklich:)

Heute morgen habe ich mir dann noch einmal kurz die Zeit genommen und habe ein paar Fotos gemacht, um euch die Statuen natürlich auch zu zeigen.

PS: Mir fehlen noch gut 500€ um mein Spendenziel zu erreichen, wenn dir mein Blog und meine Fotos gefallen, würde ich mich um eine Spende sehr freuen! Selbst 5€ bringen mich einen Schritt voran!


It is Winter Carnival!
On Wednesday fraternities from Michigan Tech University put a final touch to their statue in the „all-nighters“ night, which was quite a big event in this little town!

A day later we took our Elderly on a tour to see the statues and some of them are really impressive!

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Der diesjährige Gewinner!

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Autokino

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Die Miene von Hancock (Hancock war, wie der ganze Norden, sehr bekannt für ihre Bergwerke)

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Heikinpäivä – Mid-Winter Festival

Zum Mid-Winter Festival oder auch „Heikinpäivä“ in unserem kleinen Dörfchen gehört natürlich eine typisch amerikanische Parade und diese haben wir uns dann heute morgen natürlich nicht entgehen lassen…
(Viele Bewohner Hancocks haben finnische Vorfahren, weswegen die Festivitäten finnisch angehaucht sind  – oder sagen wir es so einen amerikanisch-finischen Touch haben).
Eigentlich sollte dazu ein sogenannter Polar Bear Dive stattfinden. Was ein Polar Bear Dive ist?!
Zum Preis von 1$ sollten wir drei Interns (und natürlich jeder Andere, der das Verlangen gerade danach hat) einmal in den eiskalten Fluss springen. Der Druck war groß, da alle drei Interns diese Prüfung erfolgreich letztes Jahr bestanden haben. Leider, leider musste dieses Spektakel abgesagt werden, da wir letzte Woche plus gerade gehabt haben (welches sehr untypisch ist für diese Jahreszeit hier) und es nun nicht mehr sicher ist, dass Eis zu betreten – ach wie Schade!

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Warum ich hätte Lotto spielen sollen!

Hancock – Chicago – Minneapolis – Pasco
Das war mein Flugplan um nach 1 ½ Jahren endlich wieder meine Gastfamilie zu sehen, sprich mein erster Urlaub stand bevor! Nachdem ich am 24. Dezember noch arbeiten musste ging es am 25. Dezember morgens um 6 Uhr los zum Flughafen in Hancock, wo mein Flieger um 7:45 Uhr abheben sollte.

Nachdem ich eingecheckt hatte und mir United noch einmal 25$ für das Gepäck des sowieso schon überteuerten Fluges nach Chicago abgeknüpft hat, ging es pünktlich los mit dem Boarding und auch sonst lief alles nach Plan!
Meine Sorgen in Hancock wegen des Schnees sitzen zu bleiben waren auf einmal verflogen und so baute sich die Vorfreude umso mehr auf endlich meine Gastfamilie wieder in die Arme schließen zu können!

In Chicago angekommen begann die Zeit des Wartens, denn zwischen dem Flug von Hancock nach Chicago und meinem nächsten geplanten Flug lagen gut 7 Stunden – dachte ich jedenfalls.  7 Stunden klingt schrecklich… das waren sie auch und so überwiegte größtenteils die Langeweile.
Dazu kam, dass sich das Boarding dann immer weiter herausgezogen hat. Die zuständige Person am Gate hat uns nicht wirklich aufgeklärt und letztendlich hatte der Flieger von Chicago nach Minneapolis wegen des Wetters 3 Stunden Verspätung, was schließlich bedeutete, dass ich mein Anschlussflieger in Minneapolis verpasst habe!
Zusätzlich zu diesem Spektakel habe ich in einer Minute der Unachtsamkeit meinen Laptop runtergeschmissen, sodass ich mir die Spiderapp in Hochauflösung heruntergeladen habe. Der Tag konnte nicht besser werden!

Am Gate selbst habe ich dann eine Umbuchung bekommen und so ging es zwar nach Minneapolis, allerdings musste ich noch einen Stopp in Seattle einbauen, bevor ich nach Pasco reisen konnte.
In Minneapolis landeten wir dann schließlich um 21:30 Uhr Ortszeit und nachdem ich noch einmal mit dem Customer Service sprach wurde klar, ich muss die Nacht auf dem Flughafen verbringen, welches nicht gerade zur Beruhigung meiner Eltern führte. Ein Hotel hätte 82$ gekostet und Delta hätte unglaubliche 10$ der Kosten übernommen – wahnsinn!
Eine sehr nette Frau hat mich dann zu den Matratzen geführt, mir ihre Insider-Plätze zum Nächtigen gezeigt und als ich dann ein ruhiges Plätzchen gefunden habe, habe ich dann versucht meine Äugelein wenigstens für ein paar Stündchen zu schließen.

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Gemütlich nicht wahr?! Nein, ich habe mir nicht vorgestellt wie viele und welche Menschen davor diese Matratze so benutzt haben….

Ob mir das gelungen ist?! Ich habe jeweils ungefähr 1 Stunde am Stück geschlafen… von 22-23 Uhr, 1-2 Uhr und nochmal bis 4 Uhr…dann war die Nacht vorbei, der Trubel am Flughafen ging wieder los und das alles nachdem ich schon gut 12 Stunden im Chicagoer Flughafen saß!

Mittlerweile war es also schon Montag… um 9 Uhr ging es dann endlich weiter nach Seattle, doch nicht so schnell – das wäre viel zu einfach! Nachdem das Boarding pünktlich begann, fing es nun auch in Minneapolis an zu schneien, sprich wir mussten uns in die Reihe zum „Defrosten“ anstellen und zum Höhepunkt wurde eine Lande- und Abflugbahn komplett geschlossen, was uns dann eine Stunde Verspätung einbrockte oder kürzer gesagt ich hatte unglaubliche 10 Minuten zum Terminalwechsel in Seattle!

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Im Flieger saß dann eine Frau die ebenfalls den Flieger von Seattle nach Pasco gebucht hatte und so rannten wir beide zu unserem Gate, wo wir dann um 11:25 Uhr vor verschlossenen Türen standen (Zur Info, der Abflug war zu 11:30 Uhr geplant). Sie haben das Gate also ernsthaft früher geschlossen, obwohl sie wussten, dass wir Verspätung hatten. Als Begründung wurde uns versichert, dass sie das Gate immer 10 Minuten vor Abflug schließen.
Schwachsinn, aber es hilft nichts, die Schlange des Customer Services wurde mein bester Freund und so habe ich erneut eine Umbuchung erhalten. Um 13 Uhr ging der nächste Flieger von Seattle nach Pasco, welches dann endlich geklappt hat!
Das i-Tüpfelchen war dann natürlich so wie es kommen musste – mein Gepäck wurde in Chicago zurückgelassen und so ging es erst einmal für 4 Tage Notfallsachen einkaufen!

Zusammen mit meiner Gastfamilie hatte ich allerdings eine super Zeit und ich habe es echt genossen sie wieder zu sehen! (kurzer Blogpost folgt wahrscheinlich noch)
Nach 2 Wochen hieß es gestern allerdings schon wieder Abschied auf erstmal unbestimmt Zeit nehmen!

Kurz davor brachte uns dann allerdings schon wieder eine Mail ins Stocken… Alaska Airlines hat uns eine Mail geschrieben und meine Flüge auf Montag umgebucht (über der Westküste treibt Samstag und Sonntag ebenfalls ein winterlicher Sturm), denn der Flug nach Portland wurde gestrichen.
Da ich Montag allerdings schon wieder auf Arbeit sein sollte ging das schlecht und so rief meine Gastmutter bei Alaska Airlines an, die sie dann in die Warteschlange setzten und zurückrufen würden… 3 Stunden Wartezeit soll man doch bitte einkalkulieren!

Nachdem Wildcard Football Spiel der Seahawks war es dann endlich soweit, sie haben zurückgerufen und mir einen neuen Flug für Sonntag gebucht. Anstatt über Portland ging es dann also wieder über Seattle zurück nach Hancock!
Morgens brachte mich dann meine Familie zum Flughafen und ich musste mich erneut von ihnen Verabschieden. Von Pasco nach Seattle weiter nach Chicago…alles hat wunderbar geklappt und selbst in Chicago sah es lange Zeit gut aus… das Boarding nach Hancock begann 10 Minuten später, aber der Flieger hob trotzdem pünktli

ch ab, was für mich bedeutete ich habe es fast geschafft. Ja richtig FAST! Nach einer Stunde hat die nette Stewardess eine Ansage gemacht, dass wir zurück nach Chicago umdrehen müssen, denn der Landeanflug ist in dem Schneesturm der gerade über Hancock zieht nicht möglich. So richtig fassen konnte ich es nicht, aber was blieb mir anderes übrig! Hach, ich liebe den typischen UP-Winter!

In Chicago hieß es dann erstmal wieder aussteigen, bevor wir zwei Mails erhalten haben, dass ein zweiter Versuch zu einer späteren Zeit gestartet wird und dann eine dritte Mail mit der Info, dass der Flug gestrichen wurde. So reihte ich mich erneut in die Schlange des Customer Services ein und nach gut 2 Stunden hatte ich dann ein Standby Ticket für den ersten Flug Montagmorgen, 30$ Essensgutscheine und ein Hotelzimmer… immerhin.

Um 2:30 Uhr Ortszeit habe ich dann für 5 Stündchen auf einem traumhaften Bett meinen Prinzessinenschlaf nachgeholt, bevor es um 8:30 Uhr erneut mit dem Shuttle zum Flughafen ging. Um 9:55 Uhr hieß es dann Bangen und nein, es hat nicht geklappt. Ich war Nummer 5 auf der Standby Liste, die ersten drei durften mit und dann war das angebliche maximale Gewicht des Fliegers erreicht, trotz sechs freier Plätze. Ihr dürft drei Mal raten was nun anstand… richtig Customer Service! Nun sitze ich hier am Flughafen, erneut mit einem Standby-Ticket für den Flieger heute Abend (dieses Mal Nummer zwei) und einem fest gebuchten Sitzplatzticket für morgen früh.

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Mein Hotelzimmer für eine Nacht

Warum ich nun hätte Lotto spielen sollen?! Fassen wir noch einmal zusammen:

  • Insgesamt 4 Stunden Verspätung
  • 25 Stunden im Chicagoer Flughafen gechillt (12 Hinflug / 13 Rückflug)
  • Ein kaputter Laptop mit der Spiderapp
  • 6 Umbuchungen
  • gute 5 Stunden in der Schlange von Customer Services verbracht
  • Eine Nacht im Flughafen von Minneapolis geschlafen
  • Ein langer Sprint vom Terminal S zum Terminal N in Seattle
  • Ein verpasster Flug
  • Koffer ist nicht angekommen
  • Ein Flug ist wieder umgedreht
  • Standby Liste die Erste
  • 5 Stunden Schlaf im Hyatt Regency Flughafen Hotel für umsonst
  • Standby Liste die Zweite

Was ich gelernt habe:

  • Es kann definitiv immer schlimmer kommen!
  • Den Flughafen in Chicago kenn ich nun in- und auswendig (nach jeweils genau 3 Stunden gibt es endlich wieder für eine halbe Stunde freies Internet)
  • Die Insider-Schlafplätze im Flughafen Minneapolis sind gegen einen Aufpreis von 5€ jederzeit bei mir zu haben
  • Deltas Customer Service ist grauenvoll, Uniteds dagegen sehr gut!
  • Das Lottoticket sollte nach dem Geschehen definitiv bald gekauft werden

Ja und nun sitze ich immer noch im Flughafen von Chicago und hoffe nun irgendwann endlich nach Hancock reisen zu können.

Update an meine besorgten Leser: Anlauf zwei mit der Standby Liste hat funktioniert und so bin ich wohlbehalten im mit der Antarktis vergleichbaren Hancock gelandet!!

Was mich erwartete, als ich zurück kam?!

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